Eifelkrimi-Wanderweg


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Theorie


Der Eifelkrimi – beginnend mit Berndorfs „Eifel-Blues“ 1989 – macht Karriere und wird deutschlandweit zur Marke und die Eifel damit zum Krimischauplatz schlechthin. Mittlerweile betätigen sich ca. 50 Autorinnen und Autoren in diesem Genre und lassen in dieser beschaulichen, einzigartigen Landschaft morden, betrügen, rauben und kidnappen. Eine ganze Krimi-Bibliothek kommt dabei zusammen im Raum zwischen Aachen, Köln, Koblenz und Trier. Der Grund für diese Erfolgsstory? Sicherlich die Protagonisten, die teils skurrilen Typen aber auch die Authentizität der Schauplätze, die es ermöglicht, den Spuren der Täter und auch der Ermittler zu folgen. Die vielfach intensive und liebevolle Beschreibung der Landschaft und der Orte macht viele der Eifelkrimis gleichzeitig auch zu einer Art Reiseführer, der neugierig macht auf das Land, in dem so grausige Dinge passieren. Hunderte Schauplätze hat Josef Zierden in seinem „Eifel Krimi-Reiseführer“ zusammen getragen und beschrieben und damit ein Standardwerk für die Eifelkrimi-Liebhaber geschaffen.

Mit einem Blick auf die Krimi-Karte stellt der Betrachter schnell fest, dass sich die Schauplätze im Raum Hillesheim häufen. Das ist gleichzeitig die Umgebung von Jacques Berndorfs ehemaligem Domizil und auch die Umgebung von Ralf Kramps Wohnstätte – also kein Zufall. Die beiden kennen die Gegend wie ihre Westentasche.
Genau diese Feststellungen waren es, die uns bewogen haben, den Eifelkrimi-Wanderweg auszuweisen. Dabei ist die Wanderung zu 11 ausgewählten Schauplätzen völlig ungefährlich – wer schon Eifelkrimis gelesen hat weiß, dass die Missetäter üblicherweise gefasst werden, wenn sie nicht schon vorher durch einen mehr oder weniger heftigen Schicksalsschlag die Handlung verlassen mussten.



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